AOK-Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“

Mit dem AOK-Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ riefen Netzwerk Nachbarschaft und die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland - Die Gesundheitskasse erstmals Nachbargemeinschaften in beiden Bundesländern dazu auf, ihre Projekte und Aktionen für die Gesundheitsprävention im Wohnumfeld vorzustellen.

Insgesamt 36 Initiativen mit mehr als 14.300 beteiligten NachbarInnen zeigen, wie sie gesundes Miteinander in Quartier oder Dorf erfolgreich gestalten. Sie alle teilen die Botschaft: Wir können gemeinsam viel bewegen und gemeinsam unseren Lebensalltag gesünder gestalten - auch in Krisenzeiten!

Der AOK-Förderpreis ist mit jeweils 1.000 Euro dotiert.

Wir gratulieren den PreisträgerInnen herzlich und danken allen NachbarInnen, die teilgenommen haben, für ihr großartiges Engagement!

Das sagen die Jurorinnen und Juroren

Das sagen die Jurorinnen und Juroren:


Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende AOK Rheinland-Pfalz/Saarland:

„Wir sind begeistert von den teilnehmenden Initiativen! Das Engagement, das wir mit dem Förderpreis „Gesunde Nachbarschaften“ unterstützen, stimmt absolut überein mit dem, wofür die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland steht: Gesundheit gemeinsam gestalten, Nähe erlebbar zu machen und Eigeninitiative zu stärken – immer unter Berücksichtigung individueller Bedürfnisse.“

Dr. Petra Renner-Weber, niedergelassene Ernährungstherapeutin und Oecotrophologin, Wöllstein:

Der persönliche Einsatz und der Ideenreichtumg der Nachbarinnen und Nachbarn – einfach großartig! Sie alle gestalten eine gesunde Lebenswelt über Generationen hinweg und legen erfreulich oft Wert auf eine gesunde Ernährung. Wie gut, dass ihre Initiativen und Erfolge jetzt sichtbar werden und hoffentlich viele dazu anregen, es ihnen gleich zu tun!“

Oliver Muehlbredt, Diplom-Sportlehrer und Trainer am Olympia-Stützpunkt Rheinland-Pfalz-Saarland:

„Ich bin wirklich beeindruckt, wie viele Menschen sich in ihrer Freizeit engagieren ohne ihre freiwilligen Leistungen an die große Glocke zu hängen. Sie sind aktiv mit dem Ziel, sich und ihre Mitmenschen in den Bereichen Bewegung, Ernährung und seelischem Wohlergehen nachhaltig zu unterstützen."

Dr. med. Peter Uebel, Internist und Gründer von „Street Docs“ in Ludwigshafen:

„Die Vielfältigkeit der nachbarschaftlichen Projekte ist bemerkenswert. Alle Beteiligte eint das Ziel, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und auszubauen. Die Gesundheitsförderung wird als Angebot der aktiven Teilhabe verstanden. Das ist genau das, was unsere Gesellschaft jetzt braucht: Persönliche Netzwerke und die Begeisterung, miteinander Neues auf die Beine zu stellen.“

Ertrud Mühlens, Gründerin von Netzwerk Nachbarschaft:

„Die soziale Kompetenz in Nachbarschaftsnetzwerken überzeugt auf ganzer Linie: Nachbarinnen und Nachbarn kennen sich, vertrauen sich und agieren gemeinsam. Dadurch ergibt sich eine enorme Handlungskompetenz, die vielfach noch nicht angemessen erkannt und gewürdigt wird. Mein Glückwunsch an alle, die sich mit ihren vorbildlichen Projekten beworben haben!“

PreisträgerInnen 2021

Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e. V., Gemeinde Grafschaft

Älterwerden in der Grafschaft mitgestalten

Die Initiative „Älterwerden in der Grafschaft mitgestalten“ ist ein Projekt von AnwohnerInnen unter der Trägerschaft der örtlichen Caritas.

Förderpreis-Übergabe in der Gemeinde Grafschaft: Achim Juchem, Bürgermeister; Birgit Stupp, AOK-Gesundheitsmanagerin; Christian Daum, AOK-Regionalleiter; Mary Witsch und Ann-Cathrin Zinken sowie Geschäftsführer Ahrweiler Richard Stahl, Caritas-Verband Rhein-Mosel-Ahr e.V. (v.l.n.r.) Foto: Gemeindeverwaltung Grafschaft

Burghof Stauf eG, Eisenberg-Stauf

Eine Außenküche für das Mehrgenerationenhaus

Seit 2017 gestalten Familien, Singles und Paare jeden Alters in dem Mehrgenerationen-Wohnprojekt Burghof Stauf ihren Alltag gemeinsam.

AOK-Vertriebsleiterin Alexandra Pointner (rechts) bei der Scheckübergabe an Angelika Schroers und MitbewohnerInnen der Genossenschaft Burghof Stauf - Gemeinschaftliches Leben. Foto: AOK RP/S


Hallo Nachbar e. V., Simmern

Eine Stadt in Bewegung

NachbarInnen aus Simmern und Umgebung gründen einen Verein, der heute 150 Mitglieder umfasst. Die Freiwilligen bilden eine Solidargemeinschaft, um sich gegenseitig „Erste Hilfe“ im Alltag zu geben.

Preisscheck-Übergabe an Hallo Nachbar-Solidargemeinschaft der Generationen in Simmern und Umgebung e.V.: Christina Heiles, Marion Hartig, Renate Wolf, Renate Sehn, Vorsitzende Dagmar Gallo und AOK-Regionalleiter Thomas Stahl (v.l.n.r.). Foto: Foto: AOK RP/S

ZammeZiehe n.e.V., Edenkoben

Eigene Haustür – gemeinsames Dach

20 NachbarInnen und Nachbarn gründeten 2015 einen nicht eingetragenen Verein, um die ehemalige Ludwigsschule im Ortszentrum als Mehrgenerationen-Wohnprojekt wiederzubeleben.

AOK-Regionalleiter Thomas Kerbeck (rechts) bei der Scheckübergabe an Alexander Grünenwald mit den glücklichen Preisträgerinnen und Preisträgern des Nachbarschaftsvereins „ZammeZiehe“ aus Edenkoben. Foto: AOK RP/S

So gut leben im Alter e. V., Bad Sobernheim

So gut leben im Alter

25 engagierte Mitglieder des Vereins „So gut leben im Alter“ treffen sich regelmäßig zu Stammtischen und entwickeln, ergänzend zur institutionellen Betreuung und Pflege, neue Lösungen für eine gesundheitsfördernde Lebensgestaltung.

AOK-Regionalleiter Thomas Stahl und AOK-Präventionsfachkraft Nadja Jerusalem (rechts) übergeben Preisscheck und Urkunde an Gudrun Klein, Michael Bothner, Maria Ritter, Elke Kiltz und Marlene Jänsch vom Verein „So gut leben im Alter“ e.V. Foto: Foto: AOK RP/S

Familienzentrum Bornich, Verbandsgemeinde Loreley

Einander begegnen, gemeinsam erleben und lernen

Die Aktiven der Ortsgemeinde Bornich ergriffen 2015 die Initiative, um für ihren Ort ein Familienzentrum aufzubauen.

Im gemeinschaftlich gestalteten Pfarrgarten überreichen Thomas Scheid (2. von links) und André Simon (rechts) von der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland den Spendenscheck an Susanne Müller und Dieter Zorbach vom Familienzentrum Bornich für dessen herausragendes Engagement, das die Gesundheit im Alter fördert. Foto: Bernd-Christoph Matern

Nachbarschaftsfreunde Stettiner Ring, Eich

Gemeinsam gesund kochen und fit bleiben

1986 entstand in der kleinen Gemeinde Eich das Neubaugebiet Stettiner Ring. Hier gründeten zukünftige HauseigentümerInnen und -bewohnerInnen bereits bei Baubeginn eine Nachbarschaftsinitiative.

AOK-Regionalleiter Thomas Kerbeck (links) und AOK-Vertriebsleiterin Alexandra Pointner (rechts) bei der Scheckübergabe an den Seniorenbeauftragten der Verbandsgemeinde Eich Werner Krebs (Mitte) mit weiteren Nachbarschaftsvertretern.

Interessengemeinschaft Pro Lummerschied, Heusweiler

Ein Dorf trimmt sich fit

Die BewohnerInnen von Lummerschied bilden eine Interessengemeinschaft, um ihr Dorf lebendiger zu gestalten.


AOK-Regionalleiterin Rieke Jungfleisch (ganz links) bei der Scheckübergabe an den Vorstand der IG Pro Lummerschied und Ortsvorsteher Michael Jakob (Mitte); sowie Thomas Redelberg, Bürgermeister von Heusweiler (ganz rechts). Foto: Bernd Hoffmann

Lebendiges Erbach e. V., Homburg

Vernetzt und mobil im Mehrgenerationenhaus

Das 2006 eröffnete Haus der Begegnung im saarländischen Homburg ist ein Ort der Kommunikation und Interaktion, des Lernens, der gegenseitigen Hilfe und der sozialen Integration.

Rieke Jungfleisch, AOK-Regionalleiterin (links), überreicht den Preisscheck an Patricia Delu und Christine Becker vom Verein Stadtteilkonferenz „Lebendiges Erbach“, im Beisein von Bernhard Burger, AOK-Gesundheitsmanager. Foto: Friedel Simon

ProWAL e.V., Nohfelden

Ein Dorfhaus für alle

Der Verein proWAL Wohnen-Arbeiten-Leben hat sich zum Ziel gesetzt, die nachhaltige Lebensführung im Dorf mit verschiedenen Aktionen zu fördern.

Förderpreis-Übergabe in Nohfelden: AOK-Vertriebsleiterin Sandra di Toro Mammarella, Edda Niedermeier und Petra Marmann vom Nachbarschaftsverein ProWAL e.V. (v.l.n.r.) Foto: AOK RP/S

Sonderpreis für Nachhaltigkeit

Schammatdorf e. V., Trier

Schammatdorf inklusiv: von der Gemeinschaftsküche zum Dorfkiosk

Das integrative Wohnprojekt Schammatdorf wurde von engagierten TriererInnen in den 1970er-Jahren gegründet. Ihr Ziel: städtisches Wohnen gemeinschaftlich und inklusiv zu gestalten.

AOK-Vertriebsleiterin Sandra di Toro Mammarella (links) bei der Scheckübergabe an Anja Loch, „Kleine Bürgermeisterin“ vom Schammatdorf in Trier und Hubert Oos, Vorsitzender vom Schammatdorf e.V. Foto: Werner Betzler